Zu einer Wanderung ohne Tourenplanung starten wir am Parkplatz (auch für WoMos und mit überdachtem Picknickplatz) hinter dem Wasserkraftwerk der Linach unmittelbar vor der Einmündung in die Breg bei rd. 800 Metern.

Als grobe Tour hatten wir uns ausgedacht oberhalb des Bregtals in Richtung Vöhrenbach zu gehen, danach weiter in Richtung Furtwangen um dann irgendwann in das Linachtal und am Stausee zurück zum Ausgangspunkt zu gelangen.

Ein schmaler Pfad führt uns zunächst ein paar Meter nach oben. Dieses Stück ist zugleich ein Teilstück des Linacher Wasserlehrpfades.

In Kurven schmiegt sich der weitere Wegverlauf an den östlichen Hang des Bregtals zumeist nur leicht ansteigend. Der breite Forstweg führt uns zur Hütte Kandelblick auf 977 m..

An der Hütte ist eine größere Gruppe Pfadfinder nach dem Frühstück damit beschäftigt ein großes Zelt zusammen zu bauen. Herrlich zu beobachten wie mancheines der Kinder sich gekonnt davor drückt.

Wir genießen kurz den Ausblick und setzen uns wieder in Bewegung.

Auf dem Bergrücken, welcher topographisch betrachtet einen Grat darstellt, gehen wir dem Wanderweg (gelbe Raute) folgend über den Mühleberg bis zum Wegpunkt Jahrgangskreuz. Auf dem Pfad dorthin werden unsere Beine von feinen Grashalmen gestreichelt, ab und an müssen wir größeren Schlammpfützen ausweichen.

Bei mitgebrachter Musik stärken wir uns kurz mit Melone und Keksen ehe wir wenig später weitergehen.

Noch scheint es uns zu früh bzw. die bereits gelaufene Wegstrecke zu kurz um direkt in das Linachtal abzusteigen. So gehen wir den Wanderweg auf dem Grat weiter bis zum Wegpunkt Am Wehrlekreuz (1050 m)

Von hier steigen wir kurz über den Sommerberg (1080 m) und können gleich danach in das Linachtal blicken. Auf der anderen Talseite eine Kuhherde auf saftig grüner Weide, nach links der Blick über fast das gesamte Tal bis hin zum Linacher Stausee. Ein Aussichtspunkt zum Genießen.

Ab hier wird die Wahl des Weges etwas schwieriger. Soweit es geht versuchen wir weder auf Fahrstraßen noch auf asphaltierten Wegen zu gehen. Anfangs gelingt uns dies indem wir am Waldrand über eine unbesetzte Viehweide gehen. Später scheitert dies jedoch und wir gehen direkt in den Ort Linach.

Nach Besichtigung der Dorfkirche müssen wir ca. 1,5 km auf der Fahrstraße bis zum Beginn des Stausees gehen und fragen uns, weshalb es keinen Fußgängerweg dorthin gibt. Der Stausee ist auf den Wanderwegzeichen in Linach nicht einmal erwähnt.

Nachdem wir den nördlichen Uferpfad bis zur Staumauer gegangen sind (es herrscht wegen der Pandemie noch immer Einbahnverkehr) gehen wir von dort auf dem Wasserkraftkehrpfad weiter. Über den Leitungsweg an dessen Seite große Rohre Wasser zur Staumauer transportieren, kommen wir zügig wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück.

20 km, 375 Höhenmeter zeigt uns die Aufzeichnung des gelungenen Marsches bei optimalen Witterungsbedingungen.

Gesamtstrecke: 20.27 km
Maximale Höhe: 1097 m
Minimale Höhe: 773 m
Gesamtzeit: 05:07:03

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