Zu einer kurzerhand auf der Karte geplanten Runde starten wir in der Ortsmitte von St. Blasien. Die Ortschaft ist wie leergefegt als wir ankommen, so haben wir die Wahl zwischen vielen Parkplätzen.

Nach einem kurzen Blick auf den Dom verlassen wir die Ortschaft und laufen in Richtung des Wildgeheges.

Das Wildgehege durchqueren wir aber nur ohne es näher zu betrachten. Immerhin sind die Tage im November doch recht kurz und wir möchten nicht erst in der Dunkelheit zurückkehren. In dem Wildgehege gibt es mindestens verschiedene Arten von Rehen und Wildschweine.

Wir gehen den ausgeschilderten Wanderwege weiter. Der Weg verläuft mäßig bergauf und nach einiger Zeit kommen wir an der Eselhütte vorbei. Ein wunderschöner Rastplatz, allerdings war er bei unserem Eintreffen zu voll für uns, so dass wir kurz die Aussicht genießen und gleich weitergehen.

Die letzten Meter im Anstieg für heute passieren wir den Steppberg (1221 Meter) und einem anschließendem längeren Stück leicht bergab erreichen wir eine Picknickplatz mit traumhaftem Ausblick direkt oberhalb des Schluchsees. Die Sonne versteckt sich zwischenzeitlich hinter Hochnebelschwaden. Aber uns kann das nicht abschrecken. Wir sind mit Vesper und heißer Brühe ausgestattet und führen auch unseren eigenen Schnapsbrunnen mit selbst hergestelltem Schlehenlikör mit 😉

Unser Villinger Schlehenlikör

Wir haben ca. zwei Drittel unserer Runde und liegen trotz genussvoller Pause im zeitlichen Rahmen. Wir haben auf unserem Weg ein Highlight bewusst für das Ende aufgespart.

Am östlichen Ortsrand von St. Blasien befindet sich die Windbergschlucht. Eine kleinere und naturbelassene Schlucht. Beim Eintritt in die Schlucht von unserem Wanderweg aus kommt man sich so vor als würde man in eine andere Welt eintauchen.

Wie gesagt befindet sich diese Schlucht direkt vor St. Blasien. 21,7 km, rd. 950 Höhenmeter liegen hinter uns. Mit Ausnahme der Schlucht auf breiten Forstwegen. Eine Entspannertour.

Weil wir sehr gut in der Zeit sind (wir waren nur rd. 5,5 Stunden unterwegs) schauen wir noch in den Dom.


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