Über die umliegenden Berge in einem Bogen um Welschensteinach herum geht es heute. Sehr warmes Februarwetter lädt uns zu einem Sommerfeeling ein.

Welschensteinach mit seiner Pfarrkirche Peter und Paul. Ein Teilort der Gemeine Steinach in der Ortenau. Ursprünglich allerdings nicht von Steinach sondern vom Elztal her besiedelt.

Wir parken an der Pfarrkirche und verlassen den Ort gleich danach und steigen gleich kräftig nach oben.

Auf der ersten Anhöhe erwartet uns eine kleine offene Kapelle, welche dort von Privatleuten errichtet worden ist. Wir genießen von hier nochmal den herrlichen Ausblick.

Während Kira das Wasserrad kräftig verbellt versucht Günter herauszufinden, weshalb das Rad so schlecht läuft 🙂

Wir gehen weiter bergauf und erreichen am Ende der Steigung die wunderschön gelegene Kambacher Hütte. Eine Schutzhütte mit Grillstelle und sogar unverschlossenem Innenraum. Die Kraft der Sonne wird uns hier so richtig bewußt und wir lassen uns für eine kurze Genießerpause nieder.

Nach dieser Lesestunde führt unser Weg uns weiter. Immer dem Kandel-Höhenweg folgend geht es die nächsten 5 km durch Wälder und über Höhen ohne besonderen Auf- oder Abstiege. Viel Schauen, Bewundern und Unterhalten lassen die Zeit auch hier sehr schnell vergehen.

Wir erreichen die Robertskapelle. Eine kleine und einfache Kapelle. Nach Routenplanung führt uns unsere Route von hier auf teilweise steileren Passagen nach oben.

Kurz vor Ende des Anstieges erreichen wir die Lahrer Hütte. Eine im Normalfall (also nicht zu Coronazeiten) an den Wochenenden bewirtete größere Hütte des Schwarzwaldvereins. Hier lassen wir uns für eine längere Pause nieder und genießen den Ausblick ins Tal.

Ein ganz kurzes Stück weiter erreichen wir mit rd. 720 hm den höchsten Punkt für heute in Höhenhäusern. Dieser Bergkamm trennt das Elztal vom Schuttertal und Kinzigtal sowie den Landkreis Emmendingen vom Landkreis Ortenaukreis. Der Ausblick von hier oben, gerade über das Elzachtal hinüber zu Braunhörnle / Rohrhardberg / Yach, hinter denen es ins Simonswälder Tal geht, ist etwas besonderes und die Bergkette sieht richtig gewaltig aus.

In Höhenhäusern

Von Höhenhäusern laufen wir auf dem Hansjakobweg 2 (großer Hansjakobweg) auf dessen 5. Etappe weiter und folgen dem zugehörigen Wegzeichen „weiße Raute mit schwarzem Hansjakob-Hut) bis zum Hessenberg, wo wir ihn in Richtung Welschensteinach zum Start- und Zielpunkt unserer Wanderung verlassen.

Zurück in Welschensteinach sind wir nach guten sechs Stunden und sind für das traumhafte Wetter im Februar dankbar.

Nach einem kleinen Picknick geht dieser Wandertag zu Ende.

 

 

Gesamtstrecke: 22.25 km
Maximale Höhe: 731 m
Minimale Höhe: 256 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 5.24 km/h
Gesamtzeit: 05:55:28

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